Die wallPen Geschichte

Es war nicht immer einfach - Lesen Sie hier über unsere Entstehungsgeschichte.

Wir sind noch ein relativ junges Unternehmen, aber wallPen hat schon ganz schön viel erlebt... Schnappen Sie sich einen Kaffee und genießen Sie unser abenteuerliches Logbuch.

 

 

Januar 2015

Die Grundidee
Mehr als 25 Jahre ist Andreas Schmidt im Bereich der Schulung, Präsentation und dem Vertrieb von 3D-CAM/CAM-Software tätig, hauptsächlich bei Kunden in der deutschen Automobil-, Luftfahrt- und Maschinenbauindustrie. Mehr durch Zufall findet er auf der Plattform "Alibaba" diverse chinesische Wanddrucker und ist von der Idee absolut begeistert! Er plant nun solche Geräte zu importieren und zumindest in Europa unter eigenem Label zu vertreiben.

 

Februar 2015

Auf zur Tat
Mit großen Hoffungen und hohen Erwartungen wird in China für $18,000 ein erster Drucker bestellt. Der Lieferant scheint seriös und ist sehr zuvorkommend und freundlich.

 

 

 

 

März 2015

Geplatzte Träume
Der chinesische Drucker kommt endlich an, geht aber schon beim ersten Druckversuch in Flammen auf: Das Gerät fährt kurz aufwärts, dann abwärts und der Schaltschrank brennt mit offener Flamme. Der chinesische Hersteller ist natürlich vom Tag an nicht mehr erreichbar und neben der vielen Zeit und Hoffung ist natürlich damit auch das ganze Geld verloren. Puhhh, der vermeindlich so tolle Drucker ist plötzlich nur noch ein Berg sehr teures Altmetall aus Fernost! Die Träume haben sich also erstmal im wahrsten Sinne des Wortes "in Rauch aufgelöst". Und dabei war es schon beileibe nicht der preisgünstigste Drucker gewesen, den man dort kaufen kann!

April 2015

Nicht aufgeben
"Man kann mal Pech haben, aber man gibt nicht gleich auf", sagt er sich und ist fest entschlossen, es nochmal zu versuchen. Immerhin hat er inzwischen gelernt, dass ein Wanddrucker durchaus ein komplexes und aufwendiges technisches Gerät ist, wenn dieser für lange Zeit zuverlässig und sicher funktionieren soll. Deshalb kommen nach der ersten Fehlinvestition die ganz billigen Geräte, die oft schon für weniger als 5.000 Dollar angeboten werden, schon gar nicht mehr in Frage. Also wird einer der teureren Drucker bei einem der vielen chinesischen Anbieter für weitere 18.000 Dollar bestellt. Auch hier ist die Verkäuferin äußerst freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend.

Mai 2015

Ein zweiter Versuch
Der zweite Drucker kommt an, und er wird sogar mit einem Laptop geliefert. Wahnsinn! Das mehrere Jahre alte Prachtstück mit gecracktem chinesischen Windows und einer Menge Raubkopien jeder nur erdenklichen Software zeigt zwar starke Gebrauchsspuren, aber immerhin druckt der Drucker - zumindest einigermaßen. "Drucken" heißt hier, dass er Tinte an die Wand wirft, aber die Probleme sind dabei leider so gravierend, dass in den kommenden Wochen kein einziger Druck von Kunden bezahlt wird. Das Ding funktioniert einfach nicht zuverlässig: Tintenausfälle, Sensorfehler, Grafikprobleme, Übertragungsunterbrechungen, mechanische Defekte, verstopfte Düsen, Softwareabstürze, und zu allem Überfluss nur sehr langsame und fragwürdige Hilfe in gruseligem Englisch. Und das Schlimmste von allem: Viele enttäuschte und frustrierte Kunden und letztlich KEINE Einnahmen. Also noch mehr Zeit und noch viel mehr Geld verloren. Neben all der endlosen Frustration sind nun letztlich fast 40.000 Dollar für diese beiden China-Drucker den Bach hinuntergegangen!

August 2015

"Ich baue ihn selbst!"
"Das muss doch funktionieren", sagt er sich. So entstehen erste Skizzen, Ideen und Entwürfe für "den perfekten Wanddrucker". Die Suche nach hochwertigen Komponenten und zuverlässigen Lieferanten beginnt. Auch Drucktechnik und Motoren nehmen immer konkretere Formen an. Die langjährige Erfahrung in der Planung und Konstruktion kommt dem Projekt natürlich sehr zugute.

September 2015

"Made in Germany"
Die meisten Zulieferer sind gefunden. Auch Lasertechnik, Druckköpfe und Tinte bezieht wallPen nur bei führenden Unternehmen in der EU. Ein erster Mitarbeiter entwickelt eine erste Software für den Drucker, die allerdings noch nicht zum Erfolg führt.

Februar 2016

Patente angemeldet
Für alle anstehenden Schwierigkeiten wurden in den letzten Monaten Lösungen gefunden - viele davon neu und unerwartet. wallPen meldet mit Hilfe eines führenden deutschen Patentanwalts zahlreiche nationale und internationale Patente an.

April 2016

Rückschlag gefolgt von einem Glücksfall
Der südosteuropäische Programmierer beendete seine monatelange Arbeit, indem er in den Osterurlaub fährt und ohne Ankündigung nicht mehr nach Deutschland zurückkehrt. Dafür gab es einen guten Grund: Sein Programm funktionierte einfach nicht. Nach einem ersten Schock wurde es zum Glücksfall: Der Programmierer Ramazan Köprülü nahm Kontakt auf und wird der erste "ernsthafte" Mitarbeiter von wallPen und entwickelt schließlich eine Software, die hochwertige Druckergebnisse liefert. Bis heute ist sein Code das Rückgrat des wallPen.

Mai 2016

Kein Tintenfluss
Der erste Testdruck beginnt. Der Drucker läuft und bewegt sich über die Oberfläche - aber es fließt keine Tinte. Auf der Suche nach einer Lösung für das Problem stößt Jochen zum Team. Er dreht an der richtigen Schraube und verhilft uns so zum ersten erfolgreichen Druck.

Juni 2016

Es funktioniert!
Der erste erfolgreiche Wanddruck hat unsere Flipchart-Tabel mit einem Ritter in Schwarz-Weiß verziert. Der Drucker funktioniert wie er soll! Wir sind in einer vorsichtigen ersten Euphorie.

 

Juli bis September 2016

Kontakte von ersten Kunden
Die Dinge entwickeln sich in einem rasanten Tempo. In Foren und durch Mundpropaganda verbreitet sich die Nachricht: Jetzt gibt es einen deutschen Wanddrucker. Während Niklas die App für das Tablet zur Bedienung des Druckers schreibt, erhält Andreas bereits Anrufe aus der ganzen Welt. Die ersten interessierten Kunden schicken bereits verbindliche Bestellungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

November 2016

Die Auslieferung beginnt bald
Die Termine für die ersten Auslieferungen rücken näher. Die App wird noch einmal aktualisiert. Das Team erhält Kontakte von mehreren Agenturen, erste Vertriebspartner sind unter Vertrag. Die Tage scheinen viel zu kurz, um all die Dinge zu erledigen, die bis zur Markteinführung noch erledigt werden müssen.

Dezember 2016

Ein perfektes Äußeres
Der Bau der ersten fünf "wallPen E1" ist abgeschlossen, alle Komponenten sind montiert. Die letzten Tests vor der Fertigstellung laufen an. Die ersten Kunden werden im Februar geschult. Ein Marketingkonzept wird entwickelt, die Umsetzung der Marketingmaßnahmen beginnt.

 

Januar 2017

Kritische Phase der Fertigstellung
Die letzte Phase vor der Fertigstellung ist immer die spannendste. Nach täglichen Praxistests werden kleine Optimierungen und Einstellungsänderungen vorgenommen. Alle im Team sind aufgeregt - es ist ein bisschen wie in den Tagen vor einer Geburt.

 

Februar 2017

Markteinführung
Die Kunden sind geschult, die Taschen genäht und bedruckt und das Gerät wird ausgiebig getestet. Im März werden die ersten "wallPen E1" ihren Weg in die Welt antreten. Schon jetzt findet der wallPen viel Beachtung in der Presse, unter anderem besucht das "IHK-Journal" den Firmensitz in Wissen.

 

 

Oktober 2018

"E1plus", die nächste Generation
Nach dem erfolgreichen Start mit dem wallPen E1 wird nach 1,5 Jahren die nächste Generation des wallPen vorgestellt: Der "E1plus" ist nicht nur optisch neu gestaltet, sondern auch technisch eine neue Klasse durch eine komplette Überarbeitung des vertikalen Achsensystems, der Tintenversorgung und der UV Aushärtung. Da uns Bestandskunden sehr wichtig sind, bieten wir diesen ein Upgrade von E1 auf E1plus zum Selbstkostenpreis an. Fast alle Kunden nehmen das Angebot in Anspruch!

 

Dezember 2018

Es geht aufwärts
Das Jahr 2018 geht zu Ende und wird nach einem leichten Verlust 2017 bereits mit einer positiven Geschäftsbilanz abgeschlossen.

September 2019

Der wallPen Processor 2.x
Die neue Generation 2.0 der eigenen wallPen RIP-Software erhält eine komplett neue und moderne Benutzeroberfläche, ein umfangreiches Statistik-Toolset und die volle Unterstützung von ICC-Profilen für eine optimale Farbwiedergabe auf unterschiedlichen Oberflächen. Das Update ist für Bestandskunden kostenlos.

 

 

Dezember 2019

Der Umzug

Das auch das Geschäftsjahr 2019 wieder positiv abgeschlossen werden kann beweist, dass wallPen nachhaltig und stark wächst und wir mit inzwischen 10 Mitarbeiten unsere neuen und sehr viel größeren Räumlichkeiten im Nachbarort Etzbach beziehen.

Januar 2020

Der wallPen Processor 3.x

Mit der Version 3.0 unserer RIP Software wird nun erstmal auch MacOS unterstüzt. Zudem werden die Berechnungszeiten durch modernste Technologien wie Multi-Threading und Multi-Processoring auf ein Minimum reduziert. Die Bedieneroberfläche wird nochmal komplett überarbeitet und die Software in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Dezember 2020

Weiter auf Erfolgskurs

Auch das dritte Geschäftsjahr in Folge kann die wallPen GmbH auf ein kräftiges Umsatz- und Gewinnplus zurückblicken. Trotz der Pandemie haben wir uns sehr stabil behauptet und sind mit einem Umsatzplus von fast 50% (!) gegenüber dem Vorjahr weiter auf einem sehr erfolgreichen Weg. Für unsere Kunden sind wir so ein noch stärkerer Partner und stehen für Investitionssicherheit und Innovationskraft.

Februar 2021

Wieder wird es zu eng

Durch unsere Expansion und steigenden Produktionszahlen reicht der verhandene Platz wieder nicht mehr aus. Die ersten Gespräche mit Architeken finden statt und die Suche nach einem passenden Bauplatz sind in vollem Gange.

 

 

Es bleibt spannend und wir schreiben diese Geschichte weiter fort. Also bleiben Sie dran....   :-)